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Was tun, wenn Dein Kind Angst hat?

Da ich das Gefühl habe, dass das Thema Angst gerade viele Menschen beschäftigt und es mir sehr am Herzen liegt, dass möglichst viele Menschen und besonders Eltern eine Erleichterung finden, möchte ich hier aus meinen Erfahrungen als Mutter und Begleiterin von anderen Müttern berichten. Ich möchte einen Weg aufzeigen und anregen, eine andere Sichtweise kennenzulernen.

Ich habe selbst als Mutter viele Erfahrungen gesammelt und alles Mögliche ausprobiert, um mit meiner eigenen Angst und der meiner Tochter umzugehen.

Das was meiner Tochter wirklich geholfen hat, waren zwei Dinge:

  1. Präsent sein und einen Raum des Vertrauens ausstrahlen.
  2. Um als Mutter präsent sein zu können, war es zuvor wichtig meine eigenen unterdrückten Ängste anzusehen und meinem eigenen „inneren Kind“ die liebevolle Mutter zu sein, die es brauchte.

Was heißt es, präsent zu sein?

Wenn Du präsent bist, nimmst Du den Moment ohne jegliche Form der Bewertung so an wie er ist. Dein Kind kann sich in diesem Raum voll und ganz angenommen fühlen und entspannen. Es lernt, dass alles okay ist und alle Gefühle und alle Gedanken da sein dürfen.

Wir selbst sind es, die den Gefühlen und Gedanken eine Bedeutung geben. Diese Bedeutung wird gespeist aus unseren Erfahrungen aus der Vergangenheit. Wir entwickeln aus diesen Erfahrungen Strategien, um mit bestimmten Gefühlen und Situationen umzugehen. Eine Strategie ist z.B. die Angst zu unterdrücken oder zu bekämpfen und sie „weg haben wollen“, doch damit nähren wir sie eher. Denn Widerstand hält stand.

Wir können sie allerdings auch liebevoll ansehen und erfahren, dass Liebe stärker ist als die Angst.

Nach meiner Erfahrung ist das die weitaus angenehmere Strategie, die mich mein Leben weitaus angenehmer und freudiger gestalten lässt.
Das Lied „Tarzan – Dir gehört mein Herz“ drückt für mich das Gefühl aus, was es für mich heißt Mutter zu sein: Voll und ganz da zu sein, wenn Dein Kind Dich braucht und es gleichzeitig loszulassen, wenn es anfängt seine eigenen Wege zu gehen. Beide sind wir: Frei und gleichzeitig verbunden! Mit Wurzeln und Flügeln.

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